Foto: Kare

Er ist ganz ohne Pathos der Stoff, aus dem die Träume sind: Samt galt lange als Innbegriff des Luxus, unerschwinglich und unerreichbar, für die überwiegende Mehrheit der Menschen viel zu teuer, um auch nur ein Taschentuch aus diesem Material zu kaufen.

Während der Renaissance brach ein regelrechter Hype um den Stoff aus. Die aufwändige Produktion feuerte ganze Wirtschaftszweige an, so zum Beispiel in Mailand, Venedig und Florenz. Für Kleidung war Samt gefragt, gerne gerafft und gerüscht. Man zeigte, was man hatte, und das durfte gerne ein bisschen mehr sein. Dass der Stoff ziemlich aufträgt, war nicht nur nicht schlimm, sondern sogar erwünscht, entsprach doch eine gewisse körperliche Üppigkeit – Stichwort Rubensfigur – dem gängigen Schönheitsideal.

Nicht nur am Körper, auch zur Ausschmückung der Renaissance-Paläste war Samt gefragt: Schon im 15. Jahrhundert stützten Samtkissen das müde herrschaftliche Haupt, die Wände zierten Samt-Tapisserien. Die Nachfrage hielt bis weit ins 20. Jahrhundert an. Ein Samtsofa gehörte in jeden anständigen Salon. In den letzten Jahren sah man Samt vergleichsweise selten, ihm haftete sogar teilweise ein piefiges Image an. Diese kurze Spießigkeits-Pause ist nun überwunden – und Samt ist wieder da, glanzvoller denn je.

  1. & 2 Kissenbezüge von Zara Home, ab 22,99 €
  2. Prunkvolles Rundsofa von Kare, 2239 €
  3. Samtsofa in Rosa, über Westwing Now, 699 €
  4. Pouf in der Trendfarbe Papaya von Urbanara, 79 €
  5. Sessel von De Eekhoorn, über car, 489 €

 

 

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